„Was ist Wahrheit?“ - Und wie finde ich sie?

Als Pilatus die Frage „Was ist Wahrheit?“ stellte (Joh 18,38), war er ganz verwirrt, denn er sah keine Schuld an Jesus, aber die religiösen Führer haben ihn angeklagt und wollten seinen Tod. Pilatus gab dem Druck der Pastoren nach und hat die falsche Entscheidung getroffen. Genauso treffen auch heute viele Christen die falsche Entscheidung, weil sie nicht Jesus, sondern den Priestern/Pastoren und ihren Kirchen glauben und ihr Wort vor das Wort Jesu stellen.

Die Bibel ist die Quelle der Wahrheit

Wenn die „Heilige Schrift,“ die Bibel, eine heilige Schrift ist, dann ist sie in der Lage zu offenbaren, ob eine Lehre von Gott ist oder nicht. Wenn ein Mensch die Bibel wirklich ernst nimmt, dann findet er die Antwort auf alle wichtigen geistigen Fragen darin, denn „dein [Gottes] ein Wort [die Heilige Schrift] ist Wahrheit“ (Joh 17,17). Gott selber definiert also, was Wahrheit ist und was nicht und wem wir glauben sollen, sein Wort [die Bibel] ist die Wahrheit. Somit ist von Anfang an klar, wo wir suchen sollen, nämlich nicht in den Broschüren und Büchern der vielen Kirchen und Sekten, sondern in der Bibel selbst. Gott gebietet allen Christen: „prüft und forscht und deckt die Lügen auf":

Eph 5,10-12: „Prüft, was dem Herrn gefällt, 11 und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, deckt sie vielmehr auf!“ 

1Thess 5,21: „prüft alles und behaltet das Gute!“

Apg 17,11: „Diese [Christen in Beröa] waren vornehmer gesinnt als die in Thessalonich; mit großer Bereitschaft nahmen sie das Wort auf und forschten Tag für Tag in den Schriften nach, ob sich dies wirklich so verhielte.“ 

Wer nicht nach Antworten sucht und nicht forscht, der wird auch nicht wissen, ob eine Lehre von Gott ist oder nicht. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Menschen seinen Glauben und seine Lehren anhand der heiligen Schrift zu überprüfen und niemand hat eine Entschuldigung im Gericht für die Lehren die er annimmt oder verbreitet (Röm 1,20-21). Wer Gottes Willen von ganzem Herzen sucht, der wird ihn finden (Jer 29,12-14; Mt 7,7-8; Eph 5,15-17; Joh 9,31; Spr 15,29). Nutzen Sie die Zeit solange es noch Zeit ist: 

Eph 5,15-17: „Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht wie Toren, sondern wie Kluge! 16 Nutzt die Zeit, denn die Tage sind böse. 17 Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist!“

Gott hat versprochen, dass er gerne Gebete erhört, wenn sie ernstlich gemeint sind und wenn Christen den Willen Gottes erfahren wollen. Er selbst hat kein Interesse daran, dass Menschen falsche Lehren annehmen und verführt sind, sondern er hat versprochen, dass Erkenntnis und Sicherheit denen geben wird, die sein Wort [die Bibel] nicht verdrehen, sondern wirklich seinen Willen im Wort Gottes erfahren wollen und ihm vertrauen:

Lk 11,9-13: „Darum sage ich euch: Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet. 10 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. 11 Oder welcher Vater unter euch, den der Sohn um einen Fisch bittet, gibt ihm statt eines Fisches eine Schlange 12 oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.“ 

Spr 15,29: Fern ist der HERR den Frevlern, doch das Gebet der Gerechten hört er. 

Joh 9,31: Wir wissen, dass Gott Sünder nicht erhört; wer aber Gott fürchtet und seinen Willen tut, den erhört er. 

Kennen Sie den Willen Gottes? Jesus warnte eindringlich: 

Mt 7,13-14: „Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind viele, die auf ihm gehen. 14 Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und es sind wenige, die ihn finden.“

Jesus und die Apostel zitierten oft die Schriften und sprachen „es steht geschrieben.“ Sie benutzten diese um den Willen Gottes zu verkünden und lehrten nicht das, was Priester, Gelehrte, Seher mit Visionen oder andere Menschen sagten, sondern ihr Maßstab war die Bibel. Jesus wies die religiösen Führer sogar zurecht weil sie Gottes Wort nicht genug kannten:

Mk 12,24: Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes.

Auch heute kennen viele Priester und Pastoren die Schrift überhaupt nicht gut, auch wenn sie diese im Gottesdient zitieren. Christen sind „Lichter in der Welt“, doch wodurch? Dadurch, dass sie festhalten am „Wort des Lebens“ (Phil 2,15-16). Die Bibel ist die Wahrheit und das „Wort der Wahrheit“ (Joh 17,17; Ps 119,160; Jak 1,18). Sie ist ein geistliches Schwert, mit dem wir falschen Lehren entgegen treten können (Eph 6,17; Joh 1,16). Es ist sogar schärfer als ein Schwert und hat eine enorme Macht: 

Hebr 4,12-13: „Denn lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenken und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; 13 vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.“ 

Das Wort Gottes war die Waffe mit der Jesus und die Apostel den falschen Lehren Satans und der religiösen Führern entgegentraten. Jesus zitierte bei jeder Versuchung stets die Bibel, sie war Grundlage seines Redens und Handelns und er sprach: „es steht geschrieben.“ Der Teufen zitierte auch die Bibel, aber in einer falschen Weise, um Menschen zu verführen, daher ist es wichtig, sich selber in der Heiligen Schrift auszukennen und wie Jesus zu sagen: „wiederum steht auch geschrieben“ und Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen  (Mt 4,1-11). Jesus kannte sich in der gesamten Bibel sehr gut aus, er konnte dieses "geistige Schwert" perfekt einsetzen. Das ist der Unterschied zu vielen Christen, die Jesus zwar mit dem Mund bekennen, ihm aber nicht gehorsam sind in allem. Er wusste schon mit 12 Jahren mehr über die Bibel als viele mit 70 Jahren:

Lk 2,42-52: „Und als er [Jesus] 12 Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes... 46 Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. 47 Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten48 Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich... 52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“ 

Jesus benutze das Wort der Bibel, um den Satan abzuweisen (Mt 4, Lk 4) mit seinen Lügen und so konnte er auch die selbstgerechten Pharisäer in die Schranken weisen und dem Volk die Wahrheit aus der Schrift sagen. Genauso brauchen wir das gleiche Wort Gottes auch heute, um die falschen Lehren der Pastoren aufzudecken und sie abzuweisen, denn viele lehren, was sie Kirche befiehlt, aber nicht das, was Jesus sagt. Deswegen gibt es auch so wenig Agape-Liebe in diesen Kirchen, sondern nur religiöse Traditionen, während die Gemeinde geistig kaum wachsen kann und Menschen nach jahrelangen Gottesdienst-Besuchen geistig immer auf dem gleichen lauen Leven bleiben. Nicht umsonst vergleicht Gott unser Zeitalter mit der der lauen Laodizea-Gemeinde (Off 3,14-22), die zwar sehr religiös ist, aber die Heilige Schrift und somit auch Gottes Willen und seine selbstlose Agape-Liebe nicht kennt.

Kirchen sind nicht die Quelle der Wahrheit

Wie bereits oben bewiesen wurde, ist die Bibel (die Heilige Schrift) die einzige Autorität, um geistige Fragen zu beantworten. Das Wort Gottes ist von Gott inspiriert und es zeigt die Meinung des geistigen Gottes. Aber die vielen unterschiedlichen Kirchenlehren zeigen die Meinungen von physischen Menschen und da es viele Meinungen gibt, gibt es entsprechend viel Streit. Warum gibt es denn so viele Kirchen und Sekten? Das kommt nur daher, weil sich nicht alle nur auf die Bibel berufen, sondern zusätzlich auch auf Lehren von ihren jeweiligen Kirchenleitern. Bei der katholischen Kirche war es schon immer der Papst, den die Kirche sogar als den "Stellvertreter Christi" und "Heiligen Vater" bezeichnet, obwohl es die Bibel verbietet (Mt 23,9). Wir haben nur einen Heiligen Vater und das ist Gott zu dem wir beten "Vater unser im Himmel..." (Mt 6,9). Bei den Siebenten-Tags-Adventisten war es Ellen Gould Harmon White (*1827; †1915), die aufgrund ihrer Visionen mehrfach das Wort Gottes umdeutet und verdreht. Die Adventisten glauben ihr mehr als Jesus. Bei den Zeugen Jehovas war es Charles Taze Russell (*1852; †1916), wobei es sich die Zeugen Jehovas sogar gewagt haben, ein eigenes Neues Testament zu veröffentlichen, in dem sie viele Wörter gegenüber dem griechischen Grundtext ausgetauscht und verfälscht wurden. Bei der Church of God war es Herbert W. Armstrong (*1892; †1986), der zwar vieles richtig lehrte, aber auch einige neue Lehren erfand, an die sich die Kirche bis heute klammert, weil sie ihn als den "Propheten Eliah" ansieht, der seine Lehren angeblich "von Gott empfangen" habe, auch wenn denn dazu einige Worte Jesu verdreht werden müssen. Auch die evangelischen und frei-evangelischen Kirchen folgen den Lehren, die ihnen die jeweilige Führung sagt und stellen sie über die Bibel. Wer sich nur auf die Bibel beruft, der muss damit rechnen, seinen Arbeitsplatz und seine Freunde in der Gemeinde zu verlieren, deswegen meiden viele Pastoren einige Themen, um keine Kritik an der Kirchenführung aufkommen zu lassen. Und dann gibt es noch die hunderten von Sekten, die immer einen bestimmten religiösen Führer folgen, der angeblich "den Willen Gottes" ausspricht. Warum gibt es so viele Kirchen und Sekten? Weil die Menschen neben der Bibel auch andere Quellen befragen und akzeptieren, so dass sie am Ende wie Pilatus die Wahrheit von der Lüge nicht unterscheiden können.


Vorsicht vor falschen Propheten und falschen Lehren

Die Bibel warnt eindringlich vor falschen Propheten, die zum Wort Gottes neue Lehren einfügen und ein anderes Evangelium predigen als das, welches in der Heiligen Schrift zu finden ist (Mt 7,15, 2Kor 11,13-15). Was ist ein anderes Evangelium? Das ist eine andere "gute Nachricht", die nicht in der Bibel steht (z.B. zu einem anderen unbiblischen Auferstehungstag oder zu der Anbetung von Maria und Toten). Es gibt nur ein Evangelium und dieses steht nur in der Heiligen Schrift. Jeder, der dieses Evangelium verfälscht, etwas wegnimmt oder hinzutut, der legt sich direkt mit Gott an und es kann ihn das ewige Leben kosten, weil er die Kinder Gottes verführt:

 Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das,

das wir verkündet haben - er sei verflucht.

Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet im Widerspruch zu dem, das wir verkündet haben - er sei verflucht.

(Gal 1,8-9)

Die Bibel ist der einzige Weg, um eine Menschenlehre von einer Gotteslehre zu unterscheiden (Apg 17,11; Offb 1,3; Phil 2,15-16; Hebr 4,12). Entweder eine Lehre ist von Gott, dann ist sie dann auch biblisch, oder sie gründet auf menschlichen Überlegungen, dann ist sie unbiblisch, widerspricht Gott und macht ihn zum Lügner. Christen können sich ein Leben lang für Gott einsetzen und ihm dennoch völlig vergeblich dienen, wenn sie Menschenlehren folgen: 

„Vergeblich verehren sie mich; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.

8 Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen.

9 Und weiter sagte Jesus: Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft,

um eure eigene Überlieferung aufzurichten.

(Mk 7,7-9)

Da viele Christen die Bibel nicht ernst nehmen, wird die Wahrheit durch einen religiösen Schleier verdeckt. Sie folgen Menschenlehren und halten fromme kirchliche Traditionen ein, ohne jedoch den Willen Gottes zu kennen. Solche Christen, die sich von der Welt nicht unterscheiden, werden nicht gehasst. Jesus sprach: „Euch kann die Welt nicht hassen, mich aber hasst sie, weil ich bezeuge, dass ihre Taten böse sind“ (Joh 7,7). Die Diener Gottes aber, die sich nur an das Wort des Herrn halten und das Böse aufdecken, diese werden gehasst, verfolgt und mundtot gemacht, damit die religiösen Irrtümer nicht weiter aufgedeckt werden können. Vor der Kreuzigung betete Jesus zu seinem Vater: „Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin“ (Joh 17,14). Das erste Wort (Mt 1,1) und das letzte Wort des NT (Joh 21,25) ist "biblia". Die Bibel bildet den Rahmen, in dem wir uns in Bezug auf geistige Lehren halten müssen, um Spaltungen, Eheprobleme und Streit zu vermeiden. Den Weg der Bibel zu gehen und sich nur an das halten, was geschrieben steht, bedeutet Probleme und Ablehnung, aber sollen wir deswegen auf Menschen hören und die Worte unseres Herrn verdrehen, nur um in dieser Welt geliebt zu werden? „Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29). Die meisten Menschen dieser Erde sind religiös, doch nur wenige glauben den Worten Jesu und leben nach seinem Willen weil sie ihn gar nicht kennen. Zurück zu den Lehren Jesu und der Apostel, denn Jesus sagt: 

Mt 7,21-23: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters [nicht den Willen von Menschen und ihren Kirchen] im Himmel tut. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten gewirkt? 23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Gesetzlosen!“ 


Wer etwas vom Wort Gottes entfernt oder hinzutut, der wird bestraft

Die Heilige Schrift ist ein Bereich, in dem Gott keinen Spaß versteht. Er hab und eine Richtlinie, auf die wir unser Denken aufbauen können und wer hier hineinpfuscht, der legt ich nicht mit Menschen, sondern mit Gott persönlich an. Er sagt deutlich: Wer etwas entfernt oder darüber hinaus geht, der wird von Gott dafür bestraft. Es gibt kein Entkommen:

5Mo 5,4: „Ihr sollt dem Wortlaut dessen, worauf ich euch verpflichte, nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen; ihr sollt die Gebote des HERRN [nicht die Gebote von Menschen], eures Gottes, bewahren, auf die ich euch verpflichte.“ 

5Mo 13:1: „Ihr sollt den vollständigen Wortlaut dessen, worauf ich euch verpflichte, bewahren und euch daran halten. Du sollst nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.“

1Kor 4,6: Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht“.

Gal 1,8-10:  Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das, das wir verkündet haben - er sei verflucht. 9 Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet im Widerspruch zu dem, das wir verkündet haben - er sei verflucht.“ 

Offb 22,18-20: „Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. 19 Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. 20 Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. - Amen. Komm, Herr Jesus!“ 

Mk 9,42:  Doch wer Schuld daran ist, dass diese Kleinen, die an mich [Jesus] glauben, diesen Glauben verlieren, der wäre besser daran, mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden“ (NLB).


Wie leitet der Heilige Geist?

In charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden wird besonders oft behauptet, dass die Bibel angeblich nicht mehr zeitgemäß sei und deswegen die Pastoren von Gott die Visionen und Eingebungen erhalten, was für die heutige Zeit von Bedeutung und in der Bibel noch gültig sei. Das ist vollkommen falsch, denn das sagen nur Kirchenleiter, die das Wort Gottes vernichten und durch eigene neue Lehren ersetzen wollen. Alle Bibelverse, die ihnen nicht passen, werden deswegen ausradiert oder umgedeutet und das soll angeblich der Heilige Geist bewirken? Nein, sicher nicht. Manche gehen sogar so weit, dass sie die ganzen Paulusbriefe aus der Bibel entfernen wollen und ihn als einen "Frauen- und Judenhasser" bezeichnen. Jesus sagte, dass der Heilige Geist uns in alle Wahrheit leiten wird (Joh 16,12-13). Das heißt aber nicht, dass mit dieser Bibelstelle neue unbiblische Lehren verteidigt werden können. In Joh 16,14 wird klar, welche Wahrheit gemeint ist: „er wird mich [also Jesus, aber nicht: Maria, den Papst oder Ellen White] verherrlichen.“ Er sollte nicht den Papst, Maria oder andere Heilige verherrlichen, auch keine Priester, Pastoren von Kirchen. Wenige Worte zuvor sprach er von der Art der Leitung: „aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh 14,26). Dieser Geist kam zu Pfingsten und die Briefe des Neuen Testaments sind Jahrzehnte danach geschrieben worden. Dennoch gab es keine neuen Offenbarungen, die im Widerspruch zur Bibel standen und die Gott vorenthalten hätte. Hier steht nichts von neuen Offenbarungen, sondern es geht um das Verständnis der Worte Jesu. Es ist der „Geist der Wahrheit“ und nicht der „Geist der Widersprüche.“  oder neuen Lehren. Jesus versprach kurz vor seinem dem Tode:

Joh 14,24-26: „Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich [Jesus] euch gesagt habe.“ 

Joh 15,26: „Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.“ 

Joh 16,12-15: „Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. 14 Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. 15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.“ 

Lk 24,44-49: „Dann sagte er zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben steht. 45 Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften. 46 Er sagte zu ihnen: So steht es geschrieben: Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen 47 und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden. Angefangen in Jerusalem, 48 seid ihr Zeugen dafür. 49 Und siehe, ich werde die Verheißung meines Vaters auf euch herabsenden. Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet!“ 

Diese Bibelstellen in Joh 16,13 missbrauchen religiöse Menschen dazu, um außer-biblische Lehren zu rechtfertigen. Sie zitieren bestimmte Lehrer, Seher mit Visionen oder Pastoren, fühlen sich geistlich weiter als andere und denken, dass Gott ihnen mehr und neuere Erkenntnis offenbart habe als den Christen, die sich nur auf die Bibel berufen. Doch das ist ein Irrtum: 

  • Jesus sagte nicht: „der Geist wird euch in neue Lehren leiten,“ sondern: „in alle Wahrheit.“ Welche Wahrheit? Noch im gleichen Vers steht:
    „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. 14 Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden“ (Joh 16,13-14).
    Der Geist Gottes sollte Jesus verherrlichen und seine Lehren, aber nicht andere Menschen, egal ob Philosophen, Pastoren, Seher oder Esoteriker. Der Geist Gottes sollte das sagen, was er von Jesus hören wird und uns dieses verkündigen und nicht, was Menschen denken. Die Jünger Jesu wussten bereits, welche Wahrheit Jesus gemeint hat, denn er sagte einige Sätze vorher:
    „der Heilige Geist... wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich [Jesus] euch gesagt habe“ (Joh 14,26). „Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen“ (Joh 15,26).
    Hier steht nichts von neuen Lehren, sondern es geht allein um die Worte und das Zeugnis Jesu und die Erinnerung daran. Deswegen konnten die Evangelisten die Erlebnisse mit Jesus so genau aufschreiben, denn der Heilige Geist hat sie an alles erinnert, was Jesus sagte. In alle Wahrheit sollte der „Geist der Wahrheit“ leiten und nicht der „Geist der Widersprüche.“ Gott und die Apostel hätten uns über wichtige Lehren nicht in Unkenntnis gelassen, moderne philosophische, religiöse und esoterische Lehren haben mit dem Wort Gottes gar nichts zu tun. Nicht der Heilige Geist, sondern der Geist des Chaos (Satan) leitet diese. 
  • Die Worte in Joh 16,13 sprach Jesus noch vor der Kreuzigung, noch vor seiner Auferstehung und noch vor dem Pfingstereignis (Apg 2). Doch wenige Tage nach seinem Tode (vor ca. 2.000 Jahren) kam der Heilige Geist zu Pfingsten über zu den Jüngern und leitete sie schon damals in alle Wahrheit. Da stand Petrus auf - und was begann er predigen? Er sprach nicht von neuen Menschenlehren, die ihm angeblich der Geist offenbart habe, sondern er legte ihnen das Wort Gottes aus und sprach:
    „jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist: 17 In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch... 18 Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden prophetisch reden...“ (Apg 2,16-18). Er sagte nicht, dass das Wort Gottes durch neue Lehren aufgehoben wird, sondern er zitierte die Bibel.
  • Als Gott Johannes das Buch der Offenbarung schreib, so verkündete dieser von keinem anderen, als von Jesus und die Zeit die seinem zweiten Kommen voraus geht. Dazu sollte der Geist leiten „und euch verkünden, was kommen wird“ (Joh 16,13). Die Offenbarung ist eine Hilfe, um die alttestamentlichen Schriften besser verstehen zu können. Und selbst in diesem letzten Buch der Bibel, dass fast ausschließlich von der Zukunft handelt, wird nichts von neuen Lehren erwähnt, die im Widerspruch zu den anderen biblischen Büchern stehen. Kein einziger Vers hebt das Wort Jesu auf. Seit der Fertigstellung des Buches der Offenbarung ist das Wort Gottes mit seinen 70 Büchern, die auf 7x7=49 Schriftrollen aufgeschrieben wurden, komplett und es enthält alle wichtigen Informationen, die für uns von Bedeutung sind. Dies ist "das Wort Gottes". Siehe dazu: Der Aufbau der Bibel.
  • Keine anderen oder neuen Lehren: Das Ziel des Geistes ist es nicht, die Gläubigen durch neue Lehren von verschiedenen Kirchen und Sekten zu verwirren, sondern Gott zu verherrlichen, so dass viele Gottes Wirken erkennen konnten. Der Geist führte sie dazu, dass sie die Schrift verstanden und das die Taten Jesu vollbringen konnten. Während dieser langen Zeit sind keine neuen Lehren entstanden, die im Widerspruch zur Bibel stehen würden:
    „Und das Wort Gottes [nicht das Wort von Sehern oder Pastoren] breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an“ (Apg 6,7). Der Geist lehrt uns den Gottes Willen und dazu öffnet er das Verständnis der Bibel und erinnert an alles. Er offenbart aber keine neuen Lehren, die das geschriebene Wort Gottes ersetzen oder in eine andre Richtung umdeuten. Der Heilige Geist macht aus einen Auferstehungs-Sabbat keinen Auferstehungs-Sonntag (siehe: der Tag der Auferstehung), nur weil es sich Ellen White so wünscht.
  • In der Christenheit herrscht heute ein geistliches Chaos, weil das Wort Gottes nicht als alleinige Quelle akzeptiert wird. Jesus warnte: „Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch in Schafskleidern, im Inneren aber sind sie reißende Wölfe“ (Mt 7,15). Schon zur Zeit der „Urgemeinde“ warnte Paulus von bibelfremden und falschen Lehrern, es ist etwas ganz Normales, denn wer kann schon die Wahrheit ertragen?:
    „Ich weiß: Nach meinem Weggang werden reißende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen. 30 Und selbst aus eurer Mitte werden Männer auftreten, die mit ihren falschen Reden die Jünger auf ihre Seite ziehen. 31 Seid also wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, unter Tränen jeden Einzelnen zu ermahnen“ (Apg 20,29-31).
    Wir sollen bei den Lehren der Apostel bleiben: „Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt. 42 Sie hielten an der Lehre der Apostel fest...“ (Apg 2,41-42).
    Paulus bezeichnete sich „als Lehrer der Völker im Glauben und in der Wahrheit“ (1Tim 2,7) und er hielt sich an die Wahrheit! Was ist aber die Wahrheit? Antwort: dein [Gottes] ein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17,17).
  • Paulus bezog sich auf die Heilige Schrift als das Wort Gottes und er war es auch, der den Kirchen geboten hat: „Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht“ (1Kor 4,6).
  • Paulus hat keine neuen Lehren akzeptiert und tadelte die Korinther, weil sie falschen Lehren nicht entgegen traten:
    „Ihr nehmt es ja offenbar hin, wenn irgendeiner daherkommt und einen anderen Jesus verkündet, als wir verkündet haben, wenn ihr einen anderen Geist empfangt, als ihr empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, als ihr angenommen habt“ (2Kor 11,4). Einen anderen Jesus zu verkündigen bedeutet, andere Lehren zu verbreiten, die der Jesus der Bibel niemals gesagt hat.
  • Paulus warnt vor eindrücklich vor Menschenlehren und Philosophen und vor Christen, die andere Lehren verbreiten. Wir brauchen keine neuen Menschenlehren, wir haben das Wort Jesu, welches sich niemals verändert und bis heute sehr wohl zeitgemäß ist:
    Er sprach ganz harte Worte: „Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das, das wir verkündet haben - er sei verflucht. 9 Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet im Widerspruch zu dem, das wir verkündet haben - er sei verflucht“ (Gal 1,8-10). Geht es noch klarer?
    „Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29).
    Wir brauchen keine neuen Menschenlehren, wir haben das Wort Jesu, welches sich niemals verändert und bis heute sehr wohl zeitgemäß ist. Paulus warte vor Christen, die andere Lehren verbreiten:
    „Denn diese Leute sind Lügenapostel, unehrliche Arbeiter; sie tarnen sich freilich als Apostel Christi. 14 Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts. 15 Es ist also nicht erstaunlich, wenn sich auch seine Diener als Diener der Gerechtigkeit tarnen. Ihr Ende wird ihren Taten entsprechen“  (2Kor 11,13-15).
    Entweder eine Lehre ist von Gott, dann ist sie auch biblisch oder es ist eine Irrlehre und damit von der Welt und vom Teufel. Johannes schrieb selber:
    „Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, dann werdet auch ihr im Sohn und im Vater bleiben. 25 Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben. 26 Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen. 27 Was euch betrifft, so bleibt die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, in euch und ihr braucht euch von niemandem belehren zu lassen; wie euch vielmehr seine Salbung über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie er euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm“ (1Joh 2,24-27).
    „Ich will euch nämlich wissen lassen, was für einen schweren Kampf ich für euch und die Gläubigen in Laodizea zu bestehen habe, auch für alle anderen, die mich von Angesicht nie gesehen haben. 2 Dadurch sollen sie getröstet werden, verbunden in der Liebe, um die tiefe und reiche Einsicht zu erlangen und das Geheimnis Gottes zu erkennen, das Christus ist. 3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen. 4 Das sage ich, damit euch niemand durch Überredungskünste täuscht. 5 Denn wenn ich auch leiblich fern von euch bin, im Geist bin ich doch bei euch. Mit Freude sehe ich, wie fest und geordnet euer Glaube an Christus ist. 6 Ihr habt also Christus Jesus als Herrn angenommen. Darum führt auch, wie es ihm entspricht, euren Lebenswandel! 7 Bleibt in ihm verwurzelt und auf ihn gegründet, gefestigt durch den Glauben, in dem ihr unterrichtet wurdet! Seid voller Dankbarkeit! 8 Gebt Acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und leerem Trug einfängt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt berufen, nicht auf Christus! 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. 10 Durch ihn seid auch ihr davon erfüllt; denn er ist das Haupt aller Mächte und Gewalten. 11 In ihm habt ihr eine Beschneidung empfangen, die man nicht mit Händen vornimmt, nämlich die Beschneidung, die Christus gegeben hat. Wer sie empfängt, sagt sich los von seinem vergänglichen Leib. 12 Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat. 13 Ihr wart tot infolge eurer Sünden und euer Fleisch war unbeschnitten; Gott aber hat euch mit Christus zusammen lebendig gemacht und uns alle Sünden vergeben. 14 Er hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn an das Kreuz geheftet hat. 15 Die Fürsten und Gewalten hat er entwaffnet und öffentlich zur Schau gestellt; durch Christus hat Gott über sie triumphiert. 16 Darum soll euch niemand verurteilen wegen Speise und Trank oder wegen eines Festes, ob Neumond oder Sabbat. 17 Das alles ist nur ein Schatten von dem, was kommen wird, die Wirklichkeit aber ist Christus. 18 Niemand soll euch den Kampfpreis absprechen, der sich gefällt in Unterwürfigkeit und Verehrung, die er den Engeln erweist, der als Eingeweihter mit Visionen [z.B. Ellen White] prahlt und sich ohne Grund nach weltlicher Art wichtig macht. 19 Er hält sich nicht an das Haupt, von dem aus der ganze Leib durch Gelenke und Bänder versorgt und zusammengehalten wird und durch Gottes Wirken wächst. 20 Wenn ihr mit Christus den Elementarmächten der Welt gestorben seid, warum lasst ihr euch dann, als würdet ihr noch in der Welt leben, vorschreiben [Menschen-Gebote:]: 21 Berühre das nicht, iss das nicht, fass das nicht an! 22 Das alles wird verbraucht und dadurch vernichtet. Menschliche Satzungen und Lehren sind es. 23 Man sagt zwar, in ihnen liege Weisheit, es sei freiwillige Frömmigkeit und Unterwürfigkeit, den Leib nicht zu schonen. Doch das bringt keine Ehre ein, sondern dient nur zur Befriedigung irdischer Eitelkeit“ (Kol 2,1-23).
  • Wer auf der Hochzeit des Lammes dabei sein will, der muss den Lehren des Lammes folgen und seinen Lehren aus der Heiligen Schrift, aber nicht den Lehren der Menschen und damit des Teufels. Menschen, die außer-biblischen Lehren folgen, sind Menschen, die die Bibel nicht ganz als Gottes Wort (die Heilige Schrift] akzeptieren und noch zweifeln. Paulus sprach von den Büchern der Bibel als er zu Timotheus sprach:
    „Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast [die Lehren aus der Heiligen Schrift]. Du weißt, von wem du es gelernt hast; 15 denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dich weise machen können zum Heil durch den Glauben an Christus Jesus. 16 Jede Schrift ist, als von Gott eingegeben, auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes gerüstet ist, ausgerüstet zu jedem guten Werk“ (2Tim 3,14-17).
    Es gibt viel Literatur, welche nur den Zweck hat uns die Zeit zu rauben und von den Lehren der Bibel abzulenken. Doch es gibt nur ein Buch, nämlich „die heiligen Schriften [nicht die Schriften der Kirchen oder Ellen White], die dich weise machen“ (V.15).
  • Jesus ist und bleibt derselbe, er ändert nicht seine Meinung, wir können Gott vertrauen, dass er an alles gedacht hat und uns eine vollständige und zeitgemäße Heilige Schrift gegeben hat. Gott führt keine neuen fremden Lehren ein, die im Widerspruch zum Wort Gottes: 
    Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. 9 Lasst euch nicht von vieldeutigen und fremden Lehren irreführen...“ (Hebr 13,8-9). Ein Engel sprach zu Johannes: „Ich bin nur ein Mitknecht wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich an die Worte dieses Buches halten... [nicht die Worte anderer Bücher von Menschen]“ (Offb 22,9).
  • „So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft aber im Wort Christi“ (Röm 10,17). Ein predigen, welches das Wort Gottes nicht an erste Stelle setzt, ist nicht im Sinne Gottes. Es lenkt zu den Lehren des Menschen, damit des Teufels (vgl. auch Apg 28,21 und Apg 26,22-23). Jesus selber sprach: „Ja, selig sind vielmehr, die das Wort Gottes [nicht das Wort von Pastoren und deren Kirchen] hören und es befolgen“ (Lk 11,28).
  • „Die Worte des HERRN [nicht die Worte der Pastoren und deren vielen Kirchen] sind lautere Worte, Silber, geschmolzen im Ofen, von Schlacken gereinigt siebenfach“ (Ps 12,7). Gott hat genau überlegt, was im Worte Gottes stehen soll und was nicht. 

Satan ist der Urheber aller falschen Lehren

Die Heilige Schrift, wie die katholische Kirche die Bibel nennt, lässt keine Zweifel am Wort Gottes und an der Vollständigkeit der göttlichen Offenbarung. Aber Satan meint, wie viele Pastoren auch, dass die Bibel nicht genug sei und wir neue Offenbarungen von Menschen brauchen, die uns zeigen, was in der Bibel überhaupt noch gültig ist und was nicht. Satan sät ständig Zweifel und fragt:

„ja, sollte Gott gesagt haben, dass in der Bibel alles steht? – Nein, ihr braucht noch andere Lehren, denn die Bibel haben auch nur Menschen geschrieben.“

Gott sieht das aber ganz anders: Bei der Versuchung Jesu (Mt 4) begegnete Jesus den Lehren des Teufels immer mit der Bibel, niemals mit Menschenlehren und sprach: „es steht geschrieben.“ Ihm war es egal, was andere meinen, das Wort der Schrift war für ihn der Maßstab. Wenn es keine einheitliche Richtschnur in der Lehre gibt, dann kann auch niemand wissen, wer die Wahrheit spricht und wer nicht. Wer die Bibel verwirft und sich lieber an andere Bücher hält, der wird den Gottes Willen niemals fassen können und erzeugt Verwirrung. Die Folge sind Streit und viele Kirchen und Splittergruppen, die zum Teil gar nicht miteinander reden wollen:  

1Tim 6,3: „Jeder, der etwas anderes lehrt als die guten Worte von Jesus Christus, unserem Herrn, und nicht an der Lehre festhält, auf der unser Leben im Glauben beruht, 4 der ist verblendet und unwissend. Ein solcher Mensch hat einen ungesunden Hang zu Streitereien und Wortgefechten, die zu Neid, Auseinandersetzungen, lästerlichen Reden und bösen Verdächtigungen führen 5 und in dauerhaftem Streit enden. Solche Menschen haben ein verdorbenes Denken und kennen die Wahrheit nicht. Für sie ist das Leben mit Gott nur ein Mittel, sich zu bereichern.“ 

Genau so ist es, wer nicht bei den Worten Jesu bleibt erzeugt endlose Diskussionen und folgt dem Geist des Chaos und des Irrtums. Diejenigen, die nicht auf die Bibel hören, sondern zusätzlich noch Menschenlehren einführen, die im Widerspruch zur Bibel stehen, folgen dem Geist des Irrtums:

1Joh 4,4-5: „Ihr aber gehört zu Gott, meine Kinder. Ihr habt euren Kampf gegen diese falschen Propheten bereits gewonnen, weil der Geist, der in euch lebt, größer ist als der Geist, der die Welt regiert. 5 Solche Menschen gehören zu dieser Welt; deshalb reden sie vom Standpunkt der Welt aus, und die Welt hört auf sie. 6 Wir dagegen gehören zu Gott [auf die Heilige Schrift]. Wer Gott kennt, hört auf uns, und wer nicht zu Gott gehört, der hört nicht auf uns. Daran erkennen wir, ob jemand den Geist der Wahrheit oder den Geist des Irrtums hat.“


Die Bibel ist der Maßstab im Gericht

Die Bibel ist der Maßstab im Gericht und nicht die Worte der Kirchen und Sekten. Das in der Heiligen Schrift festgehaltene Wort Jesu steht über dem Wort und Lehren des Papstes, von Ellen White (siebenten-Tags-Adventisten), Charles Taze Russell (Zeugen Jehovas), Herbert W. Armstrong (Church of God) und anderen. Im Gericht vor Gott wird jeder Mensch danach gerichtet werden, wie er nach dem Inhalt der 70 Bücher der Bibel gelebt hat, denn „dein [Gottes] ein Wort [die Heilige Schrift] ist Wahrheit“ (Joh 17,17).

Apg 3,22-23: „Mose hat gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagt. 23 Jeder, der auf jenen Propheten nicht hört, wird aus dem Volk ausgemerzt werden.“

Joh 12,48: „Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Jüngsten Tag. 49 Denn ich habe nicht von mir aus gesprochen, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll.“  

Offb 20,12: „Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Großen und die Kleinen. Und Bücher [die 70 Bücher der Bibel] wurden aufgeschlagen; und ein anderes Buch, das Buch des Lebens, wurde geöffnet. Die Toten wurden gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war, nach ihren Taten.“

Endgericht 7.000 Jahre Plan Gottes Jüngster Tag auferstehung
Das Endgericht am "Jüngsten Tag", dem "letzten Tag" im 7.000 Jahre Plan Gottes

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das,

das wir verkündet haben - er sei verflucht.

Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet im Widerspruch zu dem, das wir verkündet haben - er sei verflucht.

(Gal 1,8-9)