Die Entrückung der Gemeinde 2023?

Im Jahr 2022 gab es bedeutende Erfüllungen in Bezug auf die prophetische Zahlensymbolik der in der Bibel. Diese Zahlen kann niemand leugnen, sie belegen, dass wir uns unmittelbar kurz vor der Entrückung und dem Beginn der großen Trübsal befinden müssen. Daran kann es keinen Zweifel geben. Zudem gab es 2022 spektakuläre Zeichen an den Sternenbildern, insbesondere als Jupiter am Posaunentag (Jom Teruah) der Erde am nächsten kam. Dann bleibt die Frage offen: Warum hat es die Entrückung im Jahr 2022 noch nicht gegeben? Ganz einfach, weil es nicht dem Willen Gottes entsprach, und den Zeitpunkt unserer Wegnahme aus dieser Erde bestimmt nur er. Daher setzten wir keine Zeiten fest, sondern haben auf die Zeichen hingewiesen, die es 2022 gab und da waren wir im Einklang mit vielen Christen weltweit. Und kein einziger hat geschrieben, dass die Entrückung nicht 2022 sein könnte, sondern erst 2023, 2024 oder 2025 usw. Jetzt im Nachhinein ist es einfach zu reden und dann kommen wieder die gleichen Spötter, die sagen: 

„Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater“ (Mt 24,36). 

Das stimmt, wir wissen auch nicht, wann die Entrückung endlich stattfinden wird, aber wir sehen die Zeichen der Zeit und wir sind noch nicht am Ende des prophetischen Zeitrahmens, denn die Pfingstzeit steht vor der Tür. Und derselbe Jesus sagte auch im selben Kapitel:

Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. 38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; 39 und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns. 40 Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. 41 Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. 42 Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.  43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. 44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint“ (Mt 24,37-44).

Gott machte schon immer einen Unterschied zwischen denen, die Wachen und Forschen und denen, die das alles locker nehmen und andere Christen verurteilen, die auf die Zeichen der Zeit aufmerksam machen. Im Buch der Offenbarung warnte Jesus eindringlich und sprach davon, dass wir uns nicht schwächen lassen und Geduld haben sollen:

Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. 11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“ (Offb 3,10-11).

Die biblischen Festtage 2023 im biblischen Kalender Gottes

Im Jahr 2023 fallen die ersten 3 biblischen Festtage (große Sabbate) im Frühjahr in beiden Kalendern auf die gleichen Festtage. Zuerst werden die jüdischen Feste Israels genannt, die fett markierten Angaben entsprechen dem Kalender Gottes. Sie sind korrekt und werden weltweit von Christen unabhängig voneinander bestätigt (z.B. TorahCalendar.com):

1. Passah 1 (15. Nisan):  Mi/Do, 05/06. April 2023;   Mi/Do, 05/06. April 2023

2. Passah 7 (21. Nisan):  Di/Mi, 11/12. April;   Di/Mi, 11/12. April 

    [Zweites Passah (Pesach Scheni, 14. Ijjar):  Do/Fr 04/05. Mai;    Do/Fr 04/05. Mai]

3. Pfingsten (6. Ijjar):  Do/Fr, 25/26. Mai;    Do/Fr, 25/26. Mai 

4. Posaunentag (Jom Teruah; 1. Tischri):  Fr/Sa, 15/16. September 2023;   Sa/So, 16/17. September 2023

5. Versöhnungstag (Jom Kippur; 10. Tischri):  So/Mo, 24/25. September;   Mo/Di, 25/26. September 

6. Laubhüttenfest (Sukkot; 15. Tischri):  Fr/Sa, 29/30. September;   Sa/So, 30. Sept/01. Oktober 
7. Letzter großer Tag (Schemini Azeret; 22. Tischri):  Fr/Sa, 06/07. Oktober;   Sa/So, 07/08. Oktober 

Christen, die das Wort Gottes ernst nehmen, müssen zwar ständig bereit sein, von dieser Welt entrückt zu werden, das gilt umso mehr zu den Zeiten der biblischen Festtage, insbesondere Pfingsten, denn an diesem Tag wurde die christliche Kirche gegründet und an diesem Tag wurden auch die beiden gesäuerten Brote als ein Schwingopfer im Tempel Gottes dargebracht, als ein Zeichen für die kommende Hinwegnahme aus dieser Erde. Aber Pfingsten ist nur der erste Tag der Weizenernte und die komplette Pfingst-Saison geht bis zum Festtag Tu B'Aw, dem 15. Tag im 5. biblischen Monat Aw. Es ist eine Vollmondnacht, zu der die Jungfrauen in die Weinberge gingen, um einen Bräutigam zu finden.

 

Wie deutlich zu sehen ist, fiel der 14. Nisan im Jahr 2023 wieder auf einen Mittwoch und der "erste Sabbat" (Mk 16,9) war wieder am 17. Nisan. Somit zeigt jeder jüdische Online-Kalender die korrekte Berechnung der 7 wöchentlichen Sabbate bis Pfingsten, die laut 3Mo 23 jedes Jahr gezählt werden müssen. Wir befinden uns folglich in einem Jahr, in dem es die gleiche Abfolge der Tage gab, wie in dem Jahr, in dem Jesus gekreuzigt wurde: 

Das Jahr 2023 ist also definitiv eine Besonderheit. Die Feigenbaum-Generation (70-80 Jahre) geht zu Ende. Wenn es also im Jahr 2023 eine Entrückung geben sollte, dann wäre nach den 7 Jahren der großen Trübsal die sichtbare Wiederkunft Jesu im Jahr 2030 fast genau 2.000 Jahre nach dem ersten Erscheinen des Herrn, als Er etwa um 30 n. Chr. kam, um für unsere Sünden zu sterben. 

Die Herbst-Festtage 2023

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Die Biblischen Herbst-Festtage 2023: Posaunentag (1.), Versöhnungstag (10.), Shemini Atzeret (22.)

Wie bereits oben erwähnt wurde, so werden die jüdischen Herbst-Festtage einen Tag zu früh gefeiert, weil der mathematische jüdische Kalender auf statistischen Mittelwerten beruht und nicht genau auf die erste sichtbare Mondsichel achtet, die über Jerusalem als Monatsanfang gesehen werden muss. Der biblische Posaunentag (Jom Teruah; 1. Tischri) ist folglich nicht am Fr/Sa, den 15/16. September 2023, sondern am Sa/So, den 16/17. September 2023. Und der biblische Versöhnungstag (Jom Kippur; 10. Tischri) ist somit auch nicht am So/Mo, den 24/25. September, sondern am Mo/Di, den 25/26. September 2023. Wenn es heute noch einen Tempel in Jerusalem gäbe, würde der jüdische Priester sterben, wenn er das Allerheiligste im Tempel am falschen Tag betreten würde. Gottes Kalender zu ändern ist Ungehorsam und würde den Tod des Priesters zur Folge haben. 
Die Herbst-Tag-und-Nacht-gleiche am 23. September 2023 liegt wieder in der Fest-Saison, ein weiterer Beweis, dass die Kalenderberechnungen stimmen.

Chanukka 2023

Am Ende des Jahres, und noch vor der Winter-Sonnenwende am 21./22. Dezember 2023, liegt das Chanukka-Fest. Wird dies der lang ersehnte Zeitpunkt der Entrückung sein oder müssen wir bis 2024 warten? 

Chanukka 2023 Entrückung
Chanukka 2023 - Der Zeitpunkt der Entrückung?

Interessant sind dazu einige Zahlenbedeutungen: Der Staat Israel wurde am Freitag, den 14. Mai 1948 gegründet. Das ist zwar der 5. Tag im zweiten Monat (5. Ijjar 5708) nach dem ungenauen jüdischen Kalender (der erst im 4. Jh. n. Chr. erfunden wurde), aber viel wichtiger ist, dass es sich dabei nach dem biblischen Kalender um den Tag unmittelbar vor dem biblischen Pfingsten (15./16. Mai 1948; 6. Siwan, also der 6 Tag im 3. Monat) handelt. Somit steht die Staatsgründung Israels unzweifelhaft im Zusammenhang mit dem biblischen Pfingstfest, was nur wenige Israeliten und noch weniger Christen wissen, obwohl dies aus geistiger Hinsicht eine enorme symbolische Bedeutung hat.

 

Im Jahr 2020 feierte der Staat Israel seinen 72. und 2021 seinen 73. Geburtstag. Zwischen dem biblischen Pfingsten (29.05.2020) bis zum ersten Tag vom Chanukka-Fest am 09.12.2023 sind es genau 1.290 Tage (einschließlich des ersten Datums; 3 Jahre, 6 Monate, 11 Tage):

 

29.05.2020 (Pfingsten) + 1.290 Tage = 09.12.2023 (Chanukka)

 

Manche Christen aus den USA, die ebenfalls auf eine Entrückung zu Chanukka 2023 hoffen, berechnen die 1.335 Tage zwischen dem angeblichen "Auferstehungs-Sonntag" (Ostersonntag) am 12. April 2020 und Hanukkah 2023. Aber diese Rechnung ist aus zweierlei Gründen falsch: 

Erstens ist Jesus nicht an einem Sonntag auferstanden (wie im griechischen Grundtext und vielen korrekten Übersetzungen bewiesen wird), sondern an einem Sabbat, und zweitens beginnt Chanukka nicht am 7./8. Dezember, sondern zwei Tage später am 9./10. Dezember 2023. Lediglich im ungenauen jüdischen Kalender startet Chanukka zwei Tage zu früh, also am 7./8. Dezember 2023, was für uns aber unwichtig ist, denn Gott orientiert sich nicht an vom Menschen ausgedachten Kalendern, denn er hat seinen eigenen Kalender der bereits seit der Gründung der Erde gültig ist. Und es liegt an uns, welcher Zeitrechnung wir folgen, derjenigen von Gott oder von Menschen. Wer sich zudem den biblischen Kalender anschaut (z.B. TorahCalendar oder 2020), der wird zudem feststellen, dass der 14. Nisan (7./8. April 2020) in jenem Jahr 2020 auf einen Mittwoch fiel, aber eben nicht auf den von vielen Sonntags-Anbetern gewünschten Freitag (Karfreitag, 10.04.2020). Der 14. Nisan fällt etwa jedes dritte Jahr auf einen Mittwoch, so wie auch in dem Jahr, in dem unser Herr Jesus Christus gekreuzigt wurde, der dann nach 3 Tagen und 3 Nächten“ (Mt 12,38-40) auferstanden ist (aber nicht nach nur 1,5 Tagen) und zwar früh am ersten Sabbat“, wie der Evangelist Markus (Mk 16,9) es wörtlich ausdrückt, also an dem ersten der 7 Sabbate“, die jedes Jahr zwischen Passah (15. Nisan) und Pfingsten (50. Tag) gezählt werden müssen. Markus sagte nicht früh am ersten Sonntag“, sondern er benannte den Auferstehungstag klar mit seinem Namen SABBAT.

 

Tatsächlich ist es sogar noch viel interessanter und logischer, denn der Zeitraum ZWISCHEN dem Auferstehungs-Sabbat (11.04.2020), also ab dem folgenden Tag (12.04.2020) bis zum 8.12.2023 beträgt 1.335 Tage (ohne das 1. Datum). Zwischen dem Auferstehungssabbat 2020 und Chanukkah 2023 liegt also eine Spanne von 1.335 Tagen. Das sind exakt 3 Jahre, 7 Monate und 26 Tage. Die Zahl 726 ist die Zahl der Entrückung (griechisch harpazo). 

 

Auferstehungs-Sabbat   --->   12.04.2020 + 1.335 Tage = 08.12.2023   <--   Chanukka

(3 Jahre, 7 Monate, 26 Tage)

 

Diese etwa 3,5 Jahre erinnern an das Gleichnis vom Weingärtner, der weitere 3,5 Jahre wartete, um zu sehen, ob der Baum noch Früchte tragen wird:

 

Lk 13,6-9: „Er [Jesus] sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine. 7 Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang gekommen und habe Frucht gesucht an diesem Feigenbaum und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft? 8 Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis ich um ihn grabe und ihn dünge; 9 vielleicht bringt er doch noch Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab.“

 

Wir liegen also mit all den Berechnungen richtig. Keiner konnte den Zeitpunkt der Entrückung voraussagen, was auch nicht geplant war. Aber der Zeitrahmen war klar und die Kinder Gottes waren über all die Jahre hindurch vorbereitet und wachsam, um dem Herrn zu begegnen. Ob die Entrückung 2021, 2022, 2023 oder 2024 stattfindet, das ist völlig unerheblich; viel wichtiger ist, dass wir die Zeichen der Zeit erkannt, uns vorbereitet haben und bereit waren, so dass der Herr uns nicht als geistig Schlafende vorfindet, wenn er kommt, um uns in den Wolken zu begegnen.